Werben ist eine Kunst. Konkret und zugleich abstrakt soll sie dem Betrachter nicht mehr und nicht weniger als ein getarntes Informell sein. Das Gesamtwerk lässt so manchem die Seele des in ihm Lebenden offen legen, zeigt Perspektiven und Reflexionen und es scheint zuweilen gar, geschwätzig zu werden. Sich über den zumeist triumphierenden Durchschnitt zu erheben, wird zum wichtigsten Maßstab des Werbers, wobei er nie den Stellenwert des Persönlichen seines Auftraggebers mit all seinen fiktiven Anteilen aus dem Auge verliert. Der Werber beobachtet Zeitgeschmack und Stilwandel, lässt Mode und Trends einfließen, aber gerade eben nur so viel, damit das Ziel seines Kunstwerkes nicht zu zerstören droht. Er ist Vordenker, Kreativer, Designer, Setzer und Produktioner – eben ein Künstler auf verschiedenen Bühnen – und doch wieder vereint in seinem Gesamtwerk.